Der kombinierte Nachweis der Biomarker p16 und Ki-67 wird in der Zytologie eingesetzt, um HPV-bedingte Zellveränderungen besser einordnen zu können. Während p16 als Hinweis auf eine durch HPV verursachte Störung der Zellzykluskontrolle gilt, zeigt Ki-67 die aktive Zellproliferation an. Treten beide Marker gleichzeitig in einer Zelle auf, spricht dies für eine relevante Dysplasie mit höherem Risiko für eine Progression. Damit unterstützt der p16/Ki-67-Test die Abgrenzung zwischen harmlosen Veränderungen und behandlungsbedürftigen Läsionen.