Die HPV-Diagnostik dient dem Nachweis einer Infektion mit humanen Papillomviren, insbesondere der High-Risk-Typen, die mit der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs und anderen Tumoren assoziiert sind. Primär erfolgt der Nachweis durch PCR-basierte Verfahren, die virale DNA in Abstrichproben identifizieren. Für eine genaue Typisierung und Risikoeinschätzung wird anschließend eine Sequenzierung der HPV-DNA durchgeführt. Dabei können insbesondere die Hochrisiko-Subtypen wie HPV 16, 18, 31 oder 45 eindeutig identifiziert werden. Die Kombination aus PCR und Sequenzierung ermöglicht eine präzise Diagnostik und spielt eine zentrale Rolle in der individuellen Risikobewertung und Verlaufskontrolle.